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Lebensversicherung

Eine Lebensversicherung ist eine Versicherung, die beim Tod der versicherten Person eine vorher vereinbarte Summe an die Hinterbliebenen zahlt. Lebensversicherungen gibt in verschiedenen Varianten und unterschiedlichen Tarifen.

Bei einer Kapitallebensversicherung zahlt der Versicherte für eine festgelegte Zeit regelmäßige Beiträge ein, die von der Versicherungsgesellschaft gewinnbringend angelegt werden. Dabei gibt es eine garantierte Verzinsung sowie die sogenannten Überschussanteile. So bezeichnet man die zusätzlichen Renditen, welche die Versicherung durch gutes Wirtschaften erzielt hat. Normalerweise werden Kapitallebensversicherung bis zum 65. Lebensjahr abgeschlossen. Wenn der Versicherte vorher stirbt, bekommen die Hinterbliebenen die Versicherungssumme ausbezahlt. Dadurch kann beispielsweise ein Hauptverdiener seine Familie finanziell absichern. Im Erlebensfall wird das Geld an den Versicherten selbst ausbezahlt, wo es beispielsweise als zusätzliche Altersversorgung dient. Bei Lebensversicherungen, die vor 2005 abgeschlossen wurden, ergaben sich zudem auch steuerliche Vorteile: die Auszahlung konnte steuerfrei erfolgen, soweit eine Mindestlaufzeit von zwölf Jahren eingehalten wurde. Eine Kapitallebensversicherung, die bereits einen gewissen Wert erreicht hat, kann weiterhin auch als Sicherheit im Rahmen einer Darlehensabsicherung dienen – beispielsweise bei einer Baufinanzierung.

Bei einer Risikolebensversicherung wird die Versicherungssumme im Gegensatz zur Kapitallebensversicherung nur beim Tod des Versicherten ausbezahlt. Da kein Kapital angespart wird, halten sich die Beiträge in einem überschaubaren Rahmen. Eine Risikolebensversicherung ist daher ideal, um eine Familie günstig abzusichern. Unverzichtbar wird sie insbesondere dann, wenn fremdfinanziertes Wohneigentum vorhanden ist. Der überlebende Partner kann damit einen Immobilienkredit ablösen, falls der Hauptverdiener verstirbt. Ohne eine solche Versicherung stünde im schlimmsten Fall die wirtschaftliche Existenz der Familie auf dem Spiel. Viele Banken und Bausparkassen vergeben Darlehen ohnehin nur dann, wenn eine Risikolebensversicherung abgeschlossen wurde.

Lebensversicherungen sollte man möglichst schon in jungen Jahren abschließen, da dann die Beiträge noch verhältnismäßig niedrig sind. Wer erst später einsteigt, muss mit Beitragszuschlägen rechnen. Das kommt daher, weil mit zunehmendem Alter und Vorerkrankungen die Sterblichkeit und damit das Risiko der Versicherungsgesellschaft steigt.